PostHeaderIcon Schiffsfonds-Anbieter versuchen sich mit neuen Konzepten

Im Zuge der Finanzkrise geriet auch die Schiffsfondsbranche in Schwierigkeiten.

Und obwohl sich die Lage auf den Aktien- und Rentenmärkten schnell wieder erholte, scheint die Krise der Schifffahrt immer schlimmer zu werden. Der Baltic Dry Index, welcher seit 1985 die Entwicklung der Massengutfrachten auf den 25 weltweit wichtigsten Seefrachtrouten misst, bewegte sich bis September 2003 innerhalb einer beständigen Bandbreite zwischen 800 und rund 2200 Punkten. Im November 2003 schoss er dann auf über 4000 Punkte. Im Mai 2008 endete letztlich die Hochfahrt bei 11.793 Punkten. Kurz darauf folgte der Zusammenbruch und die Punkte sanken bis auf 671. Nun werden vermehrt Fonds angeboten, die darauf setze, Schiffe auf dem Zweitmarkt zu erwerben. Die Preisabschläge betragen momentan bis zu 50 Prozent auf den ursprünglichen Neubaupreis, was die Renditeaussichten auch bei längerfristig niedrigen Charterausfällen verbessert. Der Nachteil dieses Fonds ist, dass die Anleger in einen Blindpool investieren. Das heißt, dass sie nicht konkret wissen, in welches Schiff sie ihr Kapital stecken.

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