Gepostet von admin am Okt 6, 2009 in boote | Keine Kommentare
Der Rhein ist die am stärksten befahrendste Wasserstraße Europas. Kommt es hier zu einer größeren Havarie, bei der der Fluss über einen längeren Zeitraum gesperrt werden muss, kann es zu finanziellen Schäden in Millionenhöhen kommen. Besonders bekannt für seine Heimtücken ist der Mittelrhein. Hier erschweren die Strömung, der schwankende Wasserstand, die engen kurvenreichen Fahrrinnen den immer größer werdenden Schiffen die Fahrt. Um die Unfallgefahr zu verringern, wurde von der Wasser- und Schiffsdirektion West in Münster ein Projekt ins Leben gerufen, das analysiert, was in Sachen Sicherheit verbessert werden muss. Dabei ist es besonders wichtig, dass es bereits im Vorfeld Expertengruppen gibt, die die Bergungsschritte im Ernstfall beherrschen. Des Weiteren wird empfohlen, dass die Kompetenzen zwischen Bund, Ländern und Kommunen konkret abgesprochen sein müssen. Für das Jahr 2013 ist die gesetzliche Einführung des automatischen Identifikationssystems AIS vorgesehen. Dieses System ermöglicht den Austausch von Navigationsdaten.